Revisionsoperationen

© Christian Berger

Mit der steigenden Zahl an Primäroperationen ist natürlich auch die Notwendigkeit von Zweit bzw. Folgeneingriffen in den letzten Jahren gestiegen. Diesbezüglich kann ich an unserer Abteilung auf eine hohe Kompetenz verweisen, da ich in großem Ausmaß Folgeeingriffe nach Primärimplantationen durchführe.


Gerade bei Revisionseingriffen ist eine exakte präoperative Abklärung zur Fehlersuche unbedingt erforderlich, da sowohl die Wahl des operativen Verfahrens als auch die Wahl des Implantates davon abhängen. Vor jedem Revisionseingriff wird daher an unserer Abteilung ein diagnostischer Algorhythmus nach den derzeit bestehenden internationalen Kriterien durchgeführt. Für die Versorgung schwerster Pfannendefekte nach fehlgeschlagenen Hüfttotalendoprothesen können wir mit der Einführung der Sockelpfanne seit einigen Jahren eine erfolgreiche Lösung anbieten.


Diese Implantat kann auch bei schwersten Pfannendefekten verwendet werden, da es sich im Gegensatz zu anderen Revisionsimplantaten mittels eines Zapfens direkt im Becken verankert und daher eine ausgezeichnete Primärstabilität bietet.