Knie - Endoprothetik


Im Bereich der Knie-Endoprothetik kann ich durch die Kombination von qualitativ hochwertigen Implantaten und modernster Operationstechnik eine optimale Versorgung anbieten.

 

Je nach Schweregrad der Erkrankung reicht die Implantatpalette vom reinen Oberflächenersatz (Erhalt der Seitenbandstrukturen), bis zu semi-constraint und fully constraint (innerer Koppelung der Implantatteile) Modellen.

 

Durch den Einsatz von computer-assistierten Systemen gelingt es, die postoperative Achsabweichung zu minimieren und das Implantat mit höchster Präzision in den bestehenden Knochen einzupassen, wodurch ein minimaler Abrieb und damit verbunden eine maximale Lebensdauer des Implantates gewährleistet ist.

 

Knieprothesen aus Keramik:

 

Hintergrund: Ungefähr 5 % der Bevölkerung haben eine Überempfindlichkeit auf verschiedene Metalle wie Cobalt, Chrom und Nickel. Bei konventionellen Implantaten werden diese Metalle im Form von Ionen in den Körper freigesetzt.

 

Bei schlecht sitzenden Implantaten steigt dieser Prozentsatz bis zu 30% Überempfindlichkeit an. Knieprothesen aus Keramik setzen keinerlei metallische Ionen frei und sind somit für Patienten mit Metallallergien ausgezeichnet verträglich. Durch die spezielle Oberflächenbeschaffenheit der Keramik ergibt sich ein entscheidender Vorteil hinsichtlich Haltbarkeit des Implantates, vor allem bei langjähriger Maximalbeanspruchung durch z.B. jüngere Patienten.

 

Im Vergleich zu metallischen Komponenten wird bei Keramikprothesen nur ¼ des Abriebs an Polyäthylen erzeugt, was sich positiv auf die Haltbarkeit der Prothesen auswirkt. Auch hat sich gezeigt, dass Bakterien keramische Implantate weniger leicht besiedeln können, was theoretisch auch die Infektionsrate herabsetzt.